MACHEN RÄUME GLÜCKLICH? 

 

Nicht direkt, aber sie wirken, ohne dass es uns bewusst ist. Unsere Umgebung und wie gestaltet ist kann unsere Stimmung heben, sie kann aber auch Unwohlsein, Angst und Anspannung auslösen. Die gute Nachricht: Wir können uns die Erkenntnisse der Wohn- und Architekturpsychologie zunutze machen und unsere Räume so gestalten und schaffen, dass wir uns wohlfühlen und entspannen. Ich glaube sogar, dass Räume - sofern sie unsere Bedürfnisse nach Geborgenheit, Sicherheit, Schutz, Erholung und weiteren Faktoren berücksichtigen - langfristig gesundheitsfördernd sein können. Umgekehrt gibt es eben auch Gebäude, in denen wir uns unwohl fühlen, ohne dass wir sagen können warum. Welche Stress, Angst, Anspannung bis hin zu depressiven Verstimmungen in uns auslösen können. Letzteres kennen wir von öffentlichen Räumen, von Behörden, Kliniken (!!) oder trostlosen Betonwüsten, in denen viele Menschen auf engem Raum leben müssen. Die Wohn- und Architekturpsychologie untersucht u.a. eben diese Einflüsse von Räumen auf uns. Dieses Wissen wird dann besonders nützlich, wenn gebaute Umwelten an den menschlichen (Ur)-Bedürfnissen angepasst und geplant werden sollen. Gelungene Projekte werde ich euch immer mal wieder hier vorstellen.



Text: Elfi Meyer zu Broxten