Biophilic Design - nicht für für Großstadtpflanzen! 

Die Natur in unsere Räume zu lassen, tut gut! Selbst das Betrachten von Naturbildern kann regenerierend und beruhigend wirken und Glücksgefühle in uns freisetzen. Vor allem Stadtmenschen praktizieren in ihren eigenen Wänden "Urban Dschungle", stellen viele verschiedene Zimmerpflanzen auf und kompensieren damit fehlende grüne Landschaften in der Nähe. Dabei ist das menschliche Bedürfnis, sich der Natur zuzuwenden, kein Trend, sondern evolutionsbedingt. 

Das Biophilic Design findet wegen seiner vielen positiven Eigenschaften zunehmend Einzug nicht nur zuhause, sondern längst in moderne Büro- und Arbeitswelten, das sogenannte Biophilic Office Design. Das Ziel: Büroumgebungen angenehmer gestalten. Wir brauchen die Natur, um gesund zu bleiben! 

Nicht nur der Blutdruck sinkt, auch die Ausschüttung von Stresshormonen kann reduziert werden, die mentale Erholung wird begünstigt, Wohlbefinden und Zufriedenheit steigen an. Mal ganz abgesehen vom verbesserten Raumklima. 

Mit einer Zimmerpflanze ist es nicht getan, daher kommen natürliche Materialien wie Holz und Stein zum Einsatz. Idealerweise kommt viel Tageslicht ins Zimmer. Fehlt der Blick ins Grüne, dann können Blumenkästen eine gute Idee sein. 

Innenarchitekten, Designer und Archtekturpsychologen integrieren längst Elemente der Biophilie in Büros und schlagen auch den Einsatz von Düften und Geräuschen wie Vogelgezwitscher vor, um das volle Potential des Biophilic Design annähernd zu entfalten. Ich kann es gar nicht oft genug schreiben: Naturelemente verstärken positive Gefühle, und daher gehören sie in sämtliche Innenräume!



Text: Elfi Meyer zu Broxten